hautnah
Kurse
Terminkalender
Fotogalerie
Gesundheitstipps
Biografie
Kollegen
Kontakt
Impressum



Füße



Fußpilz
Nagelpilz
Schweißfüße

Fußpilz
Pilzerkrankungen sind sehr ernst zu nehmen. Teilweise sind sie schwierig zu therapieren und halten sich über Jahre. Bei Pilzerkrankungen ist eine Erregerbestimmung durch den Hautarzt Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie.

Fußpilz erkennen
Wenn die Füße nicht gepflegt sind und das Immunsystem gestört ist, wenn der Säureschutzmantel der Haut zu schwach ist, wenn die Durchblutung der Füße schlecht ist, wenn nicht auf Hygiene geachtet wird, dann haben die Pilze leichtes Spiel und die Ansteckungsgefahr ist groß.

Das sind die typischen Merkmale:
Schuppung, roter Rand, in der Mitte eine Delle, Bläschenbildung Meist Juckreiz, der aber auch fehlen kann. Beim “Sportlerfuß³ ist zuerst der Zwischenraum zw. dem 4. und 5. Zeh befallen. Dort ist die Haut aufgeweicht, hat schmerzhafte tiefe Risse, juckt. Der “Mokassin-Pilz³ entsteht an der Ferse und auf der gesamten Sohle mit vermehrter Hornhaut und großflächiger Schuppung. Oft glaubt man, nur trockene Haut zu haben.

Vorbeugen
Gepflegte Füße sind der beste Schutz
vermeiden, dass die Füße schwitzen
zu enge und zu schmale Schuhe vermeiden
mindestens einmal am Tag die Schuhe wechseln, Schuhe lüften
auf synthetische Strümpfe ganz verzichten, Baumwollstrümpfe sind am besten Strümpfe täglich wechseln
Nach dem Duschen Füße und Zehenzwischenräume gründlich abtrocknen, am besten trocken fönen
ein spezielles Handtuch nur für die Füße benutzen, Handtuch mit niemandem teilen nach dem Abtrocknen immer eincremen, täglich eincremen!
Niemals mit nackten Füßen in Schwimmbädern, Saunen, Solarien, Fitness-Studios oder anderen öffentlichen Bereichen rumlaufen. Immer Badeschuhe tragen Bei Anfälligkeit und im Bedarfsfall antimykotische Cremes benutzen
Regelmäßig Fußgymnastik
Regelmäßig zur Fußpflege gehen
Wer zu Fußpilz neigt, benutzt regelmäßig eine Pflegecreme mit Teebaum- und/oder Manukaöl, eine gute vorbeugende und kräftigende Pflege
Begleitend zur Behandlung des Arztes:
ätherische Öle, jeweils 6 Tr. Teebaum- Manuka-und Lavendelöl mischen, mit dem Wattestäbchen die befallenen Stellen täglich 2x betupfen.


Nagelpilz
Nagelmykosen kommen viel häufiger bei Erwachsenen als bei Kindern vor und Zehennägel sind häufiger betroffen als Fingernägel. Ungünstige - meist berufsbedingte - Fußbekleidung, enorme Hautbelastungen der Füße (durch Sport), unsachgerechte Fußhygiene etc. können zur Entstehung von Nagelpilz führen.

Nagelpilz kommt selten von heute auf morgen, sondern ist in der Regel eine Weiterentwicklung einer Fußpilzinfektion. Wird der Fußpilz nicht behandelt, wandert er in Richtung Nagel bzw. Nagelbett. Dort kann er leicht an unterschiedlichen Stellen eindringen, besonders, wenn der Nagel schon spröde, brüchig oder beschädigt ist.

Das sind die typischen Merkmale
Zu Beginn meist längliche oder halbkreisförmige scharf begrenzte weißlich bis gelb, grau-braune Flecken im Nagel
Er beginnt meist an der Großzehe, mit der Zeit nimmt die Zahl der befallenen Nägel zu Der Glanz des Nagels geht verloren und im weiteren Verlauf verdickt und verfärbt sich der Nagel gelb Die Nagelplatte wird brüchig und bröckelig, wobei die ursprüngliche Nagelsubstanz immer stärker zerstört wird. Manchmal befallen die Pilze vorwiegend den Bereich unter der Nagelplatte. Die Folge ist, dass sich der Nagel vom Nagelbett abhebt, zuerst an der Nagelrändern Die abgehobenen Ränder verfärben sich gelb bis braun Unter den abgehobenen Nagelrändern ist die Substanz bröckelig und spröde, die Pilzsporen sind manchmal als dunkle Punkte erkennbar Die Haut unter dem abgehobenen Nagel ist mit betroffen und entzündet sich Nagelpilz stinkt Es treten im Frühstadium neben den lokalen Symptomen keine Beschwerden auf. Später kann es durch die veränderten Nägel zu Schmerzen beim Schuhe tragen kommen Psychischer Leidensdruck und eine verminderte Lebensqualität können die Krankheit begleiten

Geduldprobe:
Nagelpilz ist eine sehr langwierige Erkrankung. Die erkrankte Stelle des Nagels muss herauswachsen und das kann, je nach Lebensalter bis zu einem Jahr dauern. In dieser Zeit gilt es, den befallenen Nagel regelmäßig zu behandeln. Dafür eignet sich ein Pilz- Nagellack, besonders wenn die Nagelmatrix noch nicht befallen ist. Der gegen Wasser, Seife und mechanische Beanspruchung widerstandsfähige Nagellack wird nur einmal pro Woche aufgetragen, ist in der Regel gut verträglich und kann bis zum Ende der Therapie angewendet werden. In schweren Fällen, wenn mehrere Nägel und auch deren Wachstumszonen befallen sind, werden oral systemische Antimykotika verschrieben, die nicht ohne Nebenwirkungen bleiben.



Schweißfüße
Schweißfüße sind eigentlich schlecht durchblutete, trockene Füße. Diese Trockenheit und schlechte Versorgung wird kompensiert durch die Schweißbildung. Bei der Behandlung von Schweißfüßen darf die natürliche Hauttätigkeit nicht völlig unterbunden werden, da sonst die Füße noch mehr schwitzen.
wunde oder Entzündete Haut an den Füßen vom Hautarzt behandeln lassen bei Wundsein: kurze lauwarme Bäder mit Zusätzen von Heublume- Schafgarben- oder Kamillenextrakt
Füße sauber halten, nur milde Seifen verwenden
Häufiges Baden vermeiden, Badewasser nicht über 38 Grad, Badezeit nicht über 5 Minuten, abschließend Beine und Füße kalt abduschen
Kneippsche Güsse an Beinen und Füßen
Kalte Waschungen
Immer ein feuchtes Tuch dabei haben, um die Füße mehrmals täglich abzureiben Schweiß riecht erst, wenn er sich mit den Hautbakterien verbindet, dann quillt die Haut auf, wird weich und wund
Füße morgens und abends eincremen
Täglich die Strümpfe wechseln
Baumwollstrümpfe tragen, Wollstrümpfe regen die Schweißbildung an, Kunstfasern ebenso
Schuhe häufig wechseln und gut lüften mit Fußspray behandeln
Kein Fußpuder verwenden, es trocknet die Füße aus
Einlegesohlen mit Aktivkohle tragen
Füße massieren und bürsten zur besseren Durchblutung
Fußgymnastik zur besseren Durchblutung und zur Stärkung der Muskulatur
Viel barfuß gehen am Strand oder auf der Wiese
Zusätze fürs Fußbad: Schachtelhalm und Eichenrinde
Alkohol - und formalinhaltige Präparate meiden, da sie die Haut austrocknen und die Schweißbildung fördern